Mein Gleichgewicht
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Hauptkategorie: Tagesstätten/Tagesbetreuung

Stiftung Vivendra

Waldtag

Anzahl der Menschen mit Behinderung

7

Kurzbeschrieb

Seit einem knappen Jahr ergänzt und bereichert das Projekt Waldtag die Angebotspallette unserer Tagesstätte. Der Waldtag wird regelmässig, witterungsunabhängig, einmal pro Woche durchgeführt.
Die Waldgruppe besteht aus 7 Menschen mit einer Behinderung und 4 Mitarbeitern aus der Tagesstätte.
Der Waldtag hat einen fixen Stammplatz.

Ausgangslage

Die Auswertung von auffälligem Verhalten von Besucher unserer Tagesstätte zeigte auf, dass die bestehenden Angebote der Tagesstätte für einige Besucher zu wenig auf deren Bedürfnisse angepasst ist.
Die Angebote der verschiedenen Ateliers finden überwiegend in geschlossenen Räumlichkeiten statt. Obwohl unsere Räumlichkeiten grosszügig und hell angelegt sind, hatten einige unserer Besucher offensichtlich das Bedürfnis nach mehr Bewegungsfreiheit. Diese Feststellung führte dazu, das Projekt Waldtag zu initiieren.
Der Waldtag wurde zuerst als Projekt für die Dauer von einem Jahr eingeführt.mit der Option, ihn weiter zu führen, wenn er sich positiv auf das Wohlbefinden und das Verhalten der TeilnehmerInnen auswirkt. Der Waldtag sollte ein zusätzliches Arbeitsplatzangebot werden das viel Bewegungsfreiheit sowie Begegnungen mit der Natur und anderen Nutzern des Waldes ermöglicht.

Projektschwerpunkte

Die Ziele das Waldtages sind:
> Die Teilnehmer können ihre Bedürfnisse nach Bewegung und Freiraum befriedigen.
Der für den Waldtag ausgewählte Stammplatz befindet sich auf einem weiträumigen, öffentlichen Grillplatz im Gemeindewald Dielsdorf. Dort gibt es ausreichend Möglichkeit sich frei zu bewegen ohne dass man sich gleich aus den Augen verliert.
> Die Aktivitäten in der Natur wirken sich entspannend und ausgleichend auf die Persönlichkeit aus.
Die Teilnehmer sammeln in der näheren Umgebung in kleinen Gruppen Holz und machen es mit Werkzeugen klein. Die Tätigkeit soll ohne Druck u. Stress erfolgen und der Sinn des Tuns nachvollziehbar und sinnvoll sein. Das Holz wird für das Kochen im Wald verwendet.
Die Umgebung bietet vielfältigste Möglichkeiten Sinneserfahrungen zu machen: Pflanze, Bäume, Tiere, Feuer; Wind, Sonne.
> Am Waldtag findet Begegnung statt
Der Grillplatz ist Ausgangspunkt für Wanderer, Jogger u. Reiter. Es halten sich dort Schulklassen und Kindergärten auf.
>

Projektergebnisse

Die positiven Auswirkungen auf die Teilnehmer waren schon bald nach den ersten Waldtagen erkennbar. Die meisten Teilnehmer schienen am Tag danach jeweils entspannt und ausgeglichen. Auch an den anderen Tagen schienen sie zufriedener. Es sind spürbar weniger Verhaltensauffälligkeiten zu beobachten. Angehörige und Mitarbeiter der Wohngruppen melden zurück, dass die Teilnehmer am Abend müde aber zufrieden scheinen und auch dort bestimmte schwierige Verhaltensmuster wesentlich weniger auftreten.

Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass unser Waldtag Angebot sich sehr positiv auf bewegungsfreudige Klienten und auf Klienten die gerne in der freien Natur sind, auswirkt.

Die Vorbereitungen das Aufräumen und die Auswerten danach braucht einige Ressourcen.

Es braucht eine gewisse Infrastruktur (Toilette, Zelt oder Hütte), Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel (Säge, Sägebock, Äxte, Kochutensilien, Geschirr etc.) Sonnencrem und Zeckenschutzmittel sowie motivierte Mitarbeiterinnen.

Eingereicht durch

Stiftung Vivendra
Spitalstrasse 12
8157 Dielsdorf
www.vivendra.ch

Kontakt

Gerold Jehle
gerold.jehle@vivendra.ch

Die Waldgruppe ist am Waldplatz angekommen. Sie wird gleich aktiv. Es wird Holz gesammelt und gesägt. 
Der grosszügige Platz ist lichtdurchflutet. Er bietet viel Raum für Bewegung. Es stehen Tische und Bänke aus Holz auf dem Platz. Sie laden ein, daran Pause zu machen oder das Mittagessen einzunehmen.
Die Waldgruppe ist am Waldplatz angekommen.

Projektinformation

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Mitmachen können alle Organisationen mit Menschen mit Behinderung, die ihr gesundheitsförderndes Angebot präsentieren möchten. Anmeldeschluss: 30. November

 

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info@meingleichgewicht.ch

Projektleiter

Robert Sempach,
Telefon 044 277 25 23

Projektkoordinatorin

Daniela Specht-Fimian,
Telefon 076 319 96 96


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Direktion Kultur und Soziales
Fachbereich Gesundheit
Josefstr. 214
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8031 Zürich